Vereinsreise 2018

Schon im letzten Jahr hatte ich mich bereit erklärt, die Vereinsreise zu organisieren. Ich wollte meine alte Heimat im gelben Herbstkostüm zeigen und hatte schnell die Idee mit dem Skulpturenpark von Not Vital.

So machte ich mich, wie immer mit etwas Zeitdruck an die Organisation. Der Termin wurde festgelegt, Reservationen gemacht, Datum raus und als ich die Ausschreibung gestaltete…
Oh nein! Die Reise findet am gleichen Wochenende wie das Alpspektakel statt!!!!
Sehr schade, aber es war nichts mehr zu machen.
An dieser Stelle nochmals ein grosses S-CHÜSAI! (entschuldigt!) allen die deswegen nicht dabei sein konnten.
Die Anzahl der Teilnehmerinnen war dann doch noch erstaunlich hoch, deren 15. Alles war organisiert und geplant.

Der Tag X kam und fast alle machten sich um 7.54 Uhr auf den Weg nach Sent. Fast alle? Ja, meine Wenigkeit, an diesem Tag aber eine wichtige Wenigkeit fehlte und so die Reiseführung, Gipfeli, Kaffee und fast noch wichtiger – das Billet… Ich hatte den Wecker nicht gestellt und verschlafen. Die Truppe fand den Weg auch ohne mich und dank moderner Technologie und kulantem Kundukteur klappe auch das mit dem fotografierten Billet. Ich reiste eine Stunde später alleine mit einem Gruppen Billet und einen reiseigen Papiersack voll Gipfeli nach.
Als ich in Sent ankam waren ‘meine‘ Frauen schon mitten in der Führung durch den Skulpturenpark des einheimischen Künstlers Not Vital. Wir wurden sehr fachkundig und mit grosser Leidenschaft von meinem ehemaligen Sekundarlehrer durch den ‘Parkin‘ geführt und erhielten interessante Auskünfte über die Werke, den Künstler, dem Park und auch über Sent. Leider waren die Wege des Parks doch für einige zu steil und so gingen diese nach dem ersten Teil ins Dorf zum Kaffee.
Nach der Führung ging es zum Mittagessen in die Chasa Veglia. Da das Essen sich in die Länge zog entschieden wir uns die Rückreise eine Stunde später anzutreten. Auch hier war Kulanz der RhB gefragt und dank guten Beziehungen war dies auch kein Problem.
Der Herbstmarkbesuch am Nachmittag auf dem ‘Plaz‘ konnte somit in Ruhe sattfinden und wir traten dann um vier Uhr die Rückreise an. Ein kleiner Spurt meinerseits war noch nötig damit wir die Gipfeli doch noch geniessen konnten. Nun stand nichts mehr im Weg und fröhlich lachend fuhren wir nach Grüsch.

Es hat Spass gemacht und ich mag euch allen gönnen, für die nächsten Jahre Gespöttstoff auf den Reisen zu haben.

 

 

 
 
 

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Vereinsreise

Gerade mal zwölf, aber gutgelaunte und reiselustige Frauen fanden sich am 29. September zur dritten Reise seit Gründung des Frauenvereins ein. Es sollte nach Zürich gehen und auf dem Programm stand eine Besichtigung des Letzigrund-Stadions mit einem Blick hinter die Kulissen. Pünktlich kam unser Zug im Zürcher Hauptbahnhof an und eine rund drei Kilometer lange Tramfahrt in den Stadtteil Altstetten endete im Letzigrund. Das Stadion, zwar schon vor unseren Augen, mussten wir doch noch ein paar hundert Meter laufen, bis wir endlich zum Eingang kamen, wo wir zur Stadionbesichtigung von einer sehr freundlichen, jungen Frau namens Annika begrüsst wurden. Wir erfuhren, dass das Letzigrund das Heimstadion sowohl des FC Zürich als auch jenes von GC Zürich ist. Wir wurden durch die Mannschaftsräume mit den Kabinen und den Wellness-Oasen der Spieler geführt. Wir durften auf den beheizbaren Ledersesseln der Ersatzspieler Platz nehmen und nahmen den Blick von den VIP-Lounges ganz oben unter dem Stadiondach mit. Unten im Stadion standen wir auf derselben „Laufbahn“, auf welcher Usain Bolt seine legendären Leistungen erbracht hat und schauten in jene Richtung, wo zehn Tage zuvor die Rolling Stones auf der Bühne standen und das Stadion mit etwa 50‘000 Besuchern füllten. Für alle verging, die für die Besichtigung anberaumte Stunde, wie im Flug. Und wir waren höchst beeindruckt vom Gehörten und Gesehenen.

Dann ging es zurück zur Tramstation und zum Bürkliplatz, von wo wir mit dem Bus unser nächstes Ziel ansteuerten, nämlich das Restaurant „Wöschi“ im Stadtteil Wollishofen. Wir wurden schon erwartet und zum Z’Mittag gab es nach dem vorzüglichen Salat bzw. Süppchen den offensichtlich stadtberühmten Wöschi-Burger. Na ja, nicht allen schmeckte diese Delikatesse gleich gut, aber das tat unserer guten Stimmung keinen Abbruch. Es wartete ja noch die Schifffahrt vom Bürkliplatz nach Wädenswil. Bei Sonnenschein und angenehmer Wärme genossen wir die Fahrt auf dem Deck und nach der Ankunft in Wädenswil blieb noch genügend Zeit, um im direkt am See gelegenen Gartenrestaurant noch ein wenig zu schlemmen. Wie erwartet, fuhr unser Zug pünktlich ab und brachte uns wohlbehalten zurück nach Grüsch. Eine Besonderheit dieser Reise muss noch erwähnt werden: es war altersmässig das gesamte Spektrum unseres Vereins vertreten. Mit der 30-jährigen Raffaela Gujan, das jüngste Mitglied und mit Nini Davatz, 87-jährig, das älteste. Und allen hat die Reise gefallen. Das verdanken wir vor allem Anna Lietha, die uns sicher durch all die Tram- und Busstationen gebracht hat, aber auch diejenigen, die für den reibungslosen Ablauf unserer Reise zuständig waren. Wohin geht wohl unsere nächste Reise?

 

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Vereinsreise 2016

«Bi öös is ase schö» sagen die Appenzeller. 
Samstag 1. Oktober 2016, die zweite Frauenvereinsreise steht an. Unsere drei Organisatorinnen entführten uns ins Appenzell auf den Witzweg.
Von Grüsch aus reisten 18 Frauen nach Heiden. 

In Oberriet mussten wir auf den Bus umsteigen, da die Geleise der SBB saniert wurden.
Man sollte Busfahrer nicht von der Seite ansprechen, und schon gar nicht auf eine Gruppe hinweisen die mitfahren will, wenn sie nur aus Frauen besteht. Genaueres weiss Sina.

Wir haben dann einen netteren Chauffeur gefunden und kamen gut in Heerbrugg an.
Unser Postauto nach Heiden habe etwas Verspätung, hiess es, da es auf der Strecke einige Viehschauen gebe und somit die Kühe auf der Strasse wären und nicht im Stall.

In Heiden angekommen sind wir ins Hotel Krone zum Kaffee und Gipfeli eingeladen worden.
Danach konnten wir Heiden noch ein wenig kennen lernen. Henry Dunant, der als Gründer des Roten Kreuz gilt, lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1910, in Heiden. Worauf die Heidner sehr stolz sind. Henry Dunant schätze an Heiden die Aussicht, übrigens bis zum Bodensee, und auch die gute Luft zum Kuren. 
Soviel Zeit zum Kuren blieb uns allerdings nicht und so fuhren wir mit dem Postauto am Mittag nach Wolfhalden.

Im Appenzell gibts nur Hotels die Krone heissen, möchte man meinen, den das Mittagessen bekamen wir wieder in einem Hotel Namens Krone, serviert. Unser Menu:
Salat, Kalbsbratwurst mit Pommes und Gemüse, die Vegetarische Variante, Salat und Gemüsegratin.
Auch dies wurde vom Frauenverein spendiert. Danke.

Nun sollte es endlich losgehen mit den Witzen! Die eine Gruppe fuhr mit dem Postauto schon mal vor nach Hueb. Von dort ging's dann noch 10 min. bis zum nächsten gemeinsamen Treffpunkt, die Besenbeiz Schitterbig. Die andere Gruppe startete direkt nach dem Hotel Krone auf den Witzweg.

Die Witze sind auf Appenzellerdialekt geschrieben und so hatte sicher die eine oder andere ihre Mühe.. doch unten gabs auch eine Übersetzung. Zum Glück.
Verzeiht, wenn ich nicht im Appenzellerdialekt den Witz wiedergebe, doch dieser hat mir einfach soooo gut gefallen.

Sagt der Arzt zum Mann:"Ihre Frau leidet an einer Stoffwechselkrankheit."

Der Mann darauf hin:" ja, das habe ich mir schon gedacht, da sie sich jede Woche ein neues Kleid kauft."

So haben wir uns durch die Witze gelesen und gelacht und sind dann fröhlich und gutgelaunt in der Besenbeiz zu der anderen Gruppe gestossen.
Neben original Appenzeller Bier, gabs auch feinen Apfelstrudel mit Vanillesauce zum Zvieri. Natürlich selbstgemacht. Gut gestärkt nahmen wir noch den Rest der Witze und des Weges in Angriff. 
In Walzenhausen ging's dann auf die Zahnradbahn nach Rheineck. Und von dort aus wieder nach Hause.

Da an diesem Tag das Cafe Herz seine Wiedereröffnung feierte war es fast ein Muss dort reinzuschauen.
Eine kleine Gruppe begab sich zum Apéro ins Herz, der von den neuen Wirtinnen Claudia und Petra offeriert wurde.
Die Frauenvereinsreise fand so einen gemütlichen Ausklang. Einen grossen Dank den Organisatorinnen Sina, Maja, Marilie.


 
 
 

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Vereinsreise 2015

Samstagmorgen, 12. September 2015. Die Uhr zeigt 7.45 Uhr. Am Horizont geht langsam die Sonne auf. Ein wunderschöner, warmer Herbsttag beginnt.
                                                               Auf dem Bahnhof in Grüsch treffen sich 23 reiselustige Frauen um diesen Tag abseits von Grüsch miteinander zu geniessen. Die erste Frauenvereinreise, seit der Neugründung
des FV Grüsch im Oktober 2014, beginnt.

Die Rhätische Bahn fährt uns sicher nach Landquart, wo wir uns auf dem Perron der SBB Richtung Zürich begeben. Der Zug fährt ein und im reservierten Abteil findet jede Frau einen Platz. Die Türen schliessen sich und der Zug verlässt den Bahnhof Richtung „Unterland“. Da es im Zug kein Wägeli gibt, wurde Kaffee und Gipfeli für die erste Stärkung organisiert und so wird gemütlich „zmörgelet“ und auch schon rege „gschnädärät“ obwohl es ja noch recht früh am Morgen ist...

Noch einmal in Ziegelbrücke umsteigen und dann erreichen wir auch schon Rapperswil. Ein wunderschöner Tag um diesen am See zu geniessen. Nach einer kurzen Pause, welche viele nutzen um schnell mal die Blase zu leeren, finden sich auch schon wieder alle am Schiffsteg ein um das Schiff zu besteigen, welches der Insel Ufenau zusteuert. Und genau diese Insel ist das Ziel der Reise. Nach kurzer Schifffahrt erreicht die ganze Frauenschar die grösste Insel der Schweiz, welche nur mittels Schiff erreichbar ist.

Marieli hat sich vorgängig interessante Details über die Insel eingeholt und teilt uns diese, bevor wir uns auf den Inselrundgang begeben, mit. Vorbei an wunderschönen Wiesen, entlang des Zürichsees, umrunden wir die Insel und finden uns anschliessend auf einer Hochzeit wieder oder besser gesagt, werden Zeugen wie die Braut mittels Motorboot die Insel erreicht um ihrem Ehemann in der kleinen Kirche auf der Insel das Jawort zu geben. Dieses Schauspiel bestaunen wir vom einzigen Restaurant, welches sich auf der Insel befindet und in welchem wir uns zum gemeinsamen Mittagessen eingefunden haben. Zuerst einen Apéro in heiterer, gelassener Runde und dann die besonders feinen Fischknusperli zum Mittagessen. Beim gemütlichen Beisammensein geniessen wir diesen warmen Herbsttag in vollen Zügen.

Knapp zwei Stunden nach dem Essen schiffen wir wieder Richtung Rapperswil zurück, denn Einige lassen es sich nicht entgehen, dem ENEA-Museum einen Besuch abzustatten, während die restliche Schar in kleinen Gruppen die Stadt Rapperswil unsicher macht. Jede was sie am liebsten mag oder wonach sie Lust hat. Mit dem Glockenschlag um 17.00 Uhr treffen alle Frauen zusammen die Heimreise an. Via Ziegelbrücke-Landquart erreichen wir, pünktlich mit dem Sonnenuntergang, Grüsch. Und für alle welche noch vom Hunger geplagt werden oder aber einfach den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen möchten, begeben sich noch für einen Schlummertrunk und Pizza ins Cafe Herz.

Den Ausflug zu organisieren hat uns Spass gemacht. Die freudigen Gesichter, das fröhliche Geschwätz und Gelächter an diesem sonnigen Tag, hat uns gefreut und uns für einen nächsten Ausflug motiviert.

Marieli und Sarah

 
 

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